Das abgeschlossene wirtschafts- oder rechtswissenschaftliche Studium ermöglicht Ihnen nach einigen Jahren den Zugang zum Steuerberaterexamen. Hierzu gehört insbesondere auch das Agrarwissenschaftliche Studium. Absolventen eines agrarwissenschaftlichen Studiums mit einem nicht agrarökonomischen Schwerpunkt werden bei mindestens 20-prozentigem wirtschaftswissenschaftlichen Anteil je nach Einzelfallentscheidung zur Steuerberaterprüfung zugelassen, eine verbindliche Auskunft erteilt hier die Steuerberaterkammer.

Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg durch eine Kombination aus praxisorientierter Tätigkeit und theoretischer Fortbildung. Die Praxiszeit beträgt bei einer Regelstudienzeit von weniger als acht Semestern (Bachelor) drei, sonst zwei Jahre.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Weiterbildungsprogramm
  • Arbeiten und Lernen im Verbund
  • Finanzielle und organisatorische Unterstützung

Vorbereitung auf die Steuerfachangestelltenprüfung

Steuerberateranwärter ohne kaufmännische Ausbildung legen zunächst die Prüfung zum/zur Steuerfachangestellten ab. Hierfür absolvieren die Anwärter ein Jahr Berufsschule:

  • vier Wochen Blockunterricht im Herbst nach Schulbeginn
  • danach ein Tag/Woche Berufsschule bis zum Ende des Schuljahres
  • abschließender Blockunterricht im Herbst als Vorbereitung auf die schriftliche Winterprüfung

Förderung

Die durchschnittlichen Kosten für die Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen betragen etwa 15.000 Euro. Wir gewähren einen Kostenzuschuss in der Höhe von maximal 5.000 Euro. Darüber hinaus sind ein Ansammeln von Urlaubstagen und teilweise unentgeltliche Freistellung bis zu sechs Monaten für die Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung möglich.

Nach dem Examen: Erfolgreicher Berufsstart als Steuerberater/-in

Nach erfolgreichem Ablegen des Steuerberaterexamens bereiten wir Sie auf Ihre Führungsrolle als Kanzleileiter/-in vor. Seminare und erfahrene Kollegen begleiten Sie auf diesem Weg. Aufgrund der Organisationsstruktur werden keine finanziellen Mittel benötigt, um eine Kanzlei im Unternehmensverbund in eigener Verantwortung zu leiten.

Ihre Vorteile auf einem Blick

  • Kontinuierliche Weiterbildung
  • Vorbereitung auf die Führungsrolle
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Selbstbestimmtes Arbeiten
  • Soziale Absicherung
  • Individuelle Kanzleien
  • Keine finanzielle Belastung bei Kanzleiübernahme aufgrund der organisatorischen Eingliederung